Bei fremden Rüden zeigt er das
rüdentypische Territorialverhalten, gegenüber
Hündinnen verhält er sich freundlich und
fordert zum Spiel auf. Auf Spaziergängen zeigt
er sich eher desinteressiert bei Begegnungen mit Artgenossen.
Seinen Bezugspersonen hingegen schließt
er sich sehr eng an, sucht den Körperkontakt
und ordnet sich bereitwillig unter. Die Leinenführigkeit
sollte durch den Besuch einer Hundeschule weiter geübt
und verfestigt werden. Aufgrund seines Temperamentes
sollte er nur in eine Familie mit älteren Kindern
vermittelt werden ohne Katzen und Kleintiere. Jannek
ist kastriert, geimpft und gechipt.
Jannek war kurzzeitig vermittelt, die
Familie hat sich aber getrennt, die Frau und der Sohn
sind wieder nach Kanada gegangen. Sie waren mit Jannek
im Dänemark-Urlaub, wo er begeistert am Strand
herrum lief und sehr gerne und sehr gut in der Nordsee
schwamm. Die Familie besuchte mit ihm eine Hundeschule
und alles sah traumhaft aus - bis die Trennung kam.
Nun ist Jannek wieder seit 1 Jahr im
Tierheim und gibt sich langsam selber auf. Er hat
keine Hoffnung mehr auf einen schönen Lebensabend
und möchte sich nur noch in seiner Decke verkriechen.
In Niedersachsen isat ein Wesenstest
für ihn nicht erfoderlich, solange ein Hund nicht
auffällig geworden ist. Jannek würde aber
jeden Test bestehen, wenn er in ein anderes Bundesland
oder Land geht.
Seine kurzfristige Familie brauchte
nur die normale Hundesteuer bezahlen, da Jannek hauptsächlich
Boxer ist, das ist aber wahrscheinlich von Bundesland
zu Bundesland verschieden. Sollte eine erhöhte
Hundesteuer nötig sein und das ein abschreckendes
Argument für eine neue Familie oder Pflegestelle
sein, würde Frau Frölich die Differenz zur
normalen Hundesteuer sein ganzes Leben lang übernehmen.