Grenzenlose Hilfe für Tiere - sans rontières e.V.
sans frontières e.v. - Wir sind ein eingetragener Deutscher Verein mit ausschließlich ehrenamtlichen Helfern und unterstützen mit unserer Arbeit in erster Linie zwei finanziell notleidende Tierheime im französischen Elsass. Bis auf solche, die es geschafft haben, eine Pflegestelle zu bekommen, befinden sich alle Tiere noch in Frankreich sans frontières e.v. - Wir sind ein eingetragener Deutscher Verein mit ausschließlich ehrenamtlichen Helfern und unterstützen mit unserer Arbeit in erster Linie zwei finanziell notleidende Tierheime im französischen Elsass. Bis auf solche, die es geschafft haben, eine Pflegestelle zu bekommen, befinden sich alle Tiere noch in Frankreich sans frontières e.v. - Wir sind ein eingetragener Deutscher Verein mit ausschließlich ehrenamtlichen Helfern und unterstützen mit unserer Arbeit in erster Linie zwei finanziell notleidende Tierheime im französischen Elsass. Bis auf solche, die es geschafft haben, eine Pflegestelle zu bekommen, befinden sich alle Tiere noch in Frankreich
 


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Hidalgo / jetyt Schotty und Tallia / jetzt Lucy
April 2017

Liebe Michaela, Ein kurzes Update von unseren beiden "Colmarern". Wir feierten Schottys und Lucys geschätzte Geburtstage: so nehmen wir an, dass Schotty im März 5 und Lucy diese Woche 4 Jahre alt wurden. Es gibt nicht viel Neues zu berichten. Wir sind sehr happy mit unseren Beiden, üben, spazieren, "Hundeschulen", geniessen unsere Schönen und machen slowly but surely weiterhin Fortschritte mit ihnen. Wir geniessen sie aber in erster Linie als tolle Gefährten, die wir in allen Bereichen auslasten möchten. Das letzte halbe Jahr war von Tierarztbesuchen geprägt, nichts Schlimmes aber Lucys empfindlicher Magen und Schottys "Talent" sich beim Ballspielen die Ballen oder Karpalballen zu verletzen bescherten uns einige unvorhergesehene Visiten. Während Schotty immer noch der liebenswerte etwas unsichere und hyperaktive Ball-Junky ist und am liebsten Routine hat, hat sich Lucy zu einem viel selbstbewussteren Hund entwickelt. Selbständig war sie ja schon immer. Sie steckt gerne auf Spaziergängen ihre Nase in Maulwurfhügel und Mäuselöcher und ist nun bei den meisten Velo, Jogger und Personenbegegnungen entspannt. Zum Glück sehen wir ihr sehr gut an, wenn ihr nicht ganz geheuer ist. Wir rufen sie aber prinzipiell immer vor Begegnungen zu uns. Bei der "zu-Bett-gehen" Routinen, bei denen die Hunde ihr Bettmümpfeli erarbeiten müssen, versteckt ich mich manchmal im Obergeschoss während sie im Wohnzimmer warten müssen. Rufe ich sie dann, so ist es immer Lucy, die nach anfänglichem Herumrennen dann ihre Nase einsetzt und mich aufspürt während Schotty wie ein "kopfloses Huhn" von Zimmer zu Zimmer rennt und erlöst zu mir tobt, wenn Lucy mich gefunden hat. Letzten Dezember haben wir sie zum ersten Mal in eine Tierpension für ein paar Tage gebracht. Wir haben lange gesucht und geprüft wurden dann zum Glück fündig. Zwar teilten sie einen grossen Zwinger und wurden täglich mehrmals beschäftigt, trotzdem sorgten wir uns, ob sie sich eingewöhnen würden. Unsere Bedenken waren unbegründet. Sie haben sich bei unserer Rückkehr überschwänglich gefreut und wollten dann gleich ins Auto springen. Aber sie waren beide sehr ausgeglichen und entspannt in den folgenden Tagen (kein bisschen Anzeichen von "Zwingergeschädigt" oder "durch-den-Wind"). Ostern haben wir in Oberwald verbracht beiliegend einige Impressionen.
Weiterhin viel Erfolg bei eurer tollen Arbeit und viele liebe Grüsse und Wuffs von uns allen!




Oktober 2016

News vom Dream Team: Schotty 3 und Lucy 2 Jahre bei uns











Mai 2016

Ohne unsere Hunde vermenschlichen zu wollen, ist es offensichtlich, dass unsere Beiden zwei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten haben und anders agieren. Flavio findet, dass Lucy unsere kleine „Aristokratin“ ist, die ihn an die Schauspielerin Maggie Smith in der Rolle der Herzogin von Grantham aus englischen TV-Serie Downton Abbey erinnert. So zum Beispiel erhalten beide Hunde eine Ecke von Flavios Frühstücks-Sandwich. Während Schotty mit herzerweichendem Blick „bitte, bitte ich bin am Verhungern“ dreinschaut, signalisiert Lucy’s stoischer fordernder Blick „du isst mein Sandwich, mach schon und gib mir mein Sandwich!“.

Trotz allem wird sie ein vorsichtiger und schreckhafter Hund bleiben. Aber sie gibt nicht auf und geht nach anfänglicher Scheu der Sache auf den Grund. So trippelt sie selbstbewusst durch unseren Garten oder an der Leine mit einer Mine, die "places to go, people to see, things to do" signalisiert. Jeden Tag genau um 10:30 Uhr rennt sie zu Flavio und fordert eine Knuddel-Runde ein. Wenn er vom Einkaufen zurückkehrt, wird er überschwänglich begrüsst, aber schnell steckt sie ihre Nase in die Einkaufstaschen um deren Inhalt zu prüfen, vielleicht könnte ja etwas für sie drin sein. Wenn Franziska von den Spaziergängen mit den Hunden zurückkehrt, so rast sie wie eine Rakete zu Flavio leckt sein Gesicht ab, als wollte sie ihm eine Kostprobe geben von dem was sie unterwegs aufgespürt hat.

Wir gehen mit Beiden weiterhin in die Hundeschule es ist klar, dass Schotty der intelligentere Hund ist und Aufgaben / Intelligenzspiele schneller erfasst. Trotzdem hat er nicht den Lead, aber sie sind eine Einheit. Sie kopieren auch das Verhalten des Anderen. Lucy liebt es nach Mäusen zu suchen und scharren und springt schon mal wie eine Katze auf eine mögliche Stelle im Gras, das macht nun Schotty auch. Sie legt sich schon mal hin und wartet wie Schotty, während sie mir früher auf jeden Schritt folgte, wenn ich meine Sachen zum Spazieren zusammentrug. Sie macht ihre Sache sehr gut und ihr Rückruf ist besser als der von Schotty. Zum Glück beschränkt sich ihr Jagdtrieb auf kleine Tiere, so lässt sie sich von Katzen und Grösserem leicht zurückrufen. Während Mäuse und Insekten sehr verlockend sind.

Nun wünschen wir euch allen einen schönen Sommer und mehr von uns im Herbst. Herzliche Grüsse, Franziska und Flavio mit Schotty und Lucy




März 2016

Liebe Michaela, Am Montag werden wir Schottys Geburtstag feiern: er wird 4 Jahre alt und wird dann exakt 2.5 Jahre bei uns sein. Die Tage werden wieder länger und ich bin einerseits froh, dass die Spaziergänge abends im Dunkeln ein Ende nehmen, andererseits habe ich die Spazierwege und Wälder nicht mehr für mich allein: nun beginnt bald die Leinenpflicht und wir werden mehr Joggers, Pick-Nickers und Scherben  antreffen! Letzte Woche hatte ich ein Meilenstein Erlebnis: obschon es mit Lucy nun wirklich gut geht, behalte ich meine Beiden sehr genau im Auge und in meiner Nähe, wenn Kreuzungen mit Kinder, Joggers, Velofahrer und/oder Hunden bevorstehen. Mittlerweilen hat sich das aber so sehr normalisiert (ich kann inzwischen recht gut lesen, wenn Lucy Führung benötigt, resp unsicher ist und mit „Angriff“ liebäugelt), dass ich bei Bekannten und fremden Leuten auch mal stehen bleiben und etwas plaudern kann, ohne dass meine Beiden ein „Theater“ veranstalten. Zurück zu meiner Erkenntnis von letzter Woche: da kommt mir eine Frau mit einem grossen Hund auf einem engen Pfad entgegen. Schotty konnte ich zu mir rufen und sein Gebell stoppen, während Lucy ruhig an der Frau vorbei geht und den Hund beschnuppert. Die Frau bleibt entzückt stehen und sagt: „haben Sie zwei wunderschöne Hunde, was sind das für Rassen?“ Da habe ich mich wieder dran erinnert, wie es mit Schotty alleine war, dauernd haben mich Leute darauf angesprochen was für ein toller, schöner Hund er ist und welcher Rasse er angehört. Nun gehen Begegnungen in der Regel so entspannt, dass ich auch mit Unbekannten sprechen kann! Flavio findet, dass Schotty eine eigene Rasse verdient: Er hat beschlossen, dass Schotty ein „Swiss Alpine Collie“ ist  (das passt zu Oberwald und Border Collie) und Lucy bleibt der Vizsla Mix, aber mit ganz aussergewöhnlich schönen und ausdrucksstarken Augen. Tja, wir haben zwei Schönheiten (nicht nur äusserlich!!),auch wenn man dies von seinen eigenen Hunden nicht sagen sollte ;-).

Schotty ist ein sehr anhänglicher und stark auf mich bezogener Kerl, der immer noch Flausen im Kopf hat. Es ist nicht ganz einfach bei seinem Schalk und Charme konsequent zu sein – das fällt besonders Flavio sehr schwer. Schottys Abruf, wenn er eine Fährte findet oder in der Ferne etwas zum Jagen wähnt, ist immer noch schwierig, aber wenn ich den Zeitpunkt nicht verpasse, dann klappt es. Er ist immer noch etwas unsicher und kompensiert dies mit Bellen, das kann schon mal störend sein, aber er ist zum Glück kein „Dauerbeller“. Ausser in der Hundeschule, wenn die Hunde nach Übungen auch miteinander spielen dürfen, da ist er ganz Border Collie, und versucht die spielenden Hunde zu „ordnen“, aber rast dann auch schon mal um die Wette mit. Die Hundeschule ist für uns alle sehr gut und bereitet viel Spass. Unsere Dog Walkerin macht 1 Mal in der Woche mit unseren Beiden einen langen Spaziergang und übt mit ihnen, das hilft uns auch riesig.

Auf der kleinen Runde durchs Quartier vor dem zu-Bett-gehen, kann ich ihn seit Kurzem ohne Leine führen. Er weiss, dass dann nur Schritttempo und Trotten erlaubt ist und er sich nicht weiter als ca 5 Meter von mir entfernen darf, dafür kann er aber ausgiebig schnüffeln. Lucy muss noch an der Leine bleiben, bis sie das Konzept auch verstanden hat.

Nächsten Monat mehr, dann feiern wir Lucys Geburtstag.

Weiterhin alles Gute für eure engagierte und wichtige Arbeit, viele liebe Grüsse, Franziska, Flavio, Schotty und Lucy



Oktober 2015

1 Jahr Lucy


Liebe Michaela, Wie versprochen den Bericht zu Lucys erstem Jahr bei uns: Der Beginn war nicht einfach dazu kam das Schotty auch nicht begeistert war die Aufmerksamkeit teilen zu müssen. Wir waren echt etwas überfordert… Aber Dank der Hilfen unserer Hundetrainerin, einer Dog Walkerin und Tierpsychologin (jaja wir absolvierten das ganze Programm ;-)) viel Ueben und Geduld konnten wir gegensteuern und nun hat es sich normalisiert und wir können mit Lucy ohne Maulkorb und Schleppleine raus, Schotty hat seine Pöbelattacken auch eingestellt. Jogger-, Fahrrad- und Hundebegegnungen laufen meistens entspannt ab. Die Beiden stecken zwar nicht immer zusammen, aber achten sehr aufeinander beim Spazieren. Schotty macht die Vorhut so kann ich Lucy zu mir rufen wenn sich Unbekanntes nähert. Wenn ich mal nur mit Schotty unterwegs bin, dann werden wir beide stürmisch von Lucy begrüsst. Während er vor ein paar Monaten bei solchen Situationen noch steif an ihr vorbeistolzierte und sie ignorierte, so freut er sich jetzt und begrüsst sie mit wedelndem Schwanz und Küsschen. Er hat sich auch daran gewöhnt, dass ich beiden Aufmerksamkeit schenke und drängt sich nicht mehr dazwischen, wenn ich mich mit Lucy abgebe. Sie ist eine aufgestellt junge Dame, nicht ganz so verspielt wie Schotty – Schnüffeln macht viel mehr Spass als dem Kong nachzujagen. Aber sie hat auch ihre Spielphasen, bei denen sie mit Wonne ein Stöcken oder noch besser einen alten Pantoffel oder Stofffetzen schüttelt und in die Luft wirft. Aber wir spüren, dass sie auch einen genau so grossen Bewegungsdrang hat. Sie ist auch nicht ganz so verschmust wie Schotty, aber achtet darauf, dass sie im Haus in Flavios Nähe ist und legt sich auch mal einen Nachmittag auf ihr Kissen unter Flavios Werkbank. Sie liebt auch ihren Komfort, erst was ihr Bett das grösste und sie fläzte sich mit Genuss darin, nun zieht sie die Sofas vor…, und muss daran erinnert werden, dass sie nur auf einem Sofa freien Zugang hat! Im Sommer hat sie sich oft in den Garten gelegt und ein Sonnenbad genommen. Schotty kommt nach ein paar Minuten ins Haus oder legt sich in den Schatten, aber Lucy lässt sich gerne rösten! Wir können uns ein Leben ohne die Beiden nicht mehr vorstellen, sind aber froh, dass sich nun alles zum Guten entwickelt hat. Euch allen wünschen wir weiterhin viel Erfolg bei eurer anspruchsvollen Aufgabe.
Herzlich Grüsse, Franziska, Flavio, Schotty, Lucy


September 2015

Hallo Michaela
Heute vor 2 Jahren haben wir Schotty zu uns geholt! Ich bin gestern von einer Woche im Wallis zurückgekehrt – das Wetter war regnerisch, dafür sind die Wiesen gemäht und ich konnte mit Schotty und Lucy toll Ueben. Spuren legen, Rückruf, Apportieren und Tollen. Eigentlich wollte ich ja Hunde, die mit mir wandern und Berge erklimmen… Das ich zur „Hündelerin“ werde, hätte ich nicht gedacht. Aber wir sehen, wie wertvoll diese Beschäftigung ist für unser Teamwork und eine enge vertrauensvolle Beziehung. Für ein paar Tage kam eine Freundin mit ihrer jungen Boxerhündin zu Besuch und alle 3 haben gespielt und getobt . Schotty lotet auf jedem Spaziergang seine Grenzen aus ;-).
Es muss sehr bestimmt geführt werden, anders als Lucy, mit ihr müssen wir auch konsequent aber sanft umgehen.

Letzte Woche habe ich mit Beiden am einem Plausch Hunde Military teilgenommen. Wir hatten einen Riesenspass und Beide haben die Übungen viel besser absolviert als ich es angenommen hatte. Schotty wurde 8. und Lucy 22. von 29 Teilnehmenden, dabei hatten wir Übungen zu lösen, die wir noch nie gemacht hatten.




Mai 2015

Schotty und Lucy/Tallia ein Leben ohne die beiden unvorstellbar


Liebe Michaela,
Im März haben wir Schottys 3. Geburtstag gefeiert und 1.5 Jahre bei uns! Er ist nach wie vor ein ganz aussergewöhnlicher und toller Hund. Er hat weiter Fortschritte in der Hundeschule macht und seit der Kastration Ende August 2014 und mit ein paar mehr Monaten auf dem Buckel auch etwas ruhiger geworden ist. Gestern haben wir Lucys erstens halbe Jahr bei uns bestritten. Die letzten 6 Monate waren sehr, sehr anspruchsvoll. Beide Hunde sind super zu Hause aber draussen haben wir das Doppelpack an Problemen. Die Abstecher auf den Hundeplatz erlauben uns die beiden speziell jetzt mit Leinepflicht frei rennen zu lassen und mit ihnen zu üben. Im Februar haben wir sie sterilisieren lassen, das hat die Beziehung der beiden Hunden beeinträchtigt - wochenlang haben sie nicht mehr miteinander gespielt. Nun kommt es wieder so langsam. Wir liessen Lucy auch röntgen, weil wir überzeugt waren, dass sie mehrere Rippenbrüche und eine gebrochene Hinterhand gehabt haben muss. Fehlanzeige: ihr fehlt nichts physisch ist sie in Topform. Sie ist sehr verspielt geworden, balgt mit mir gerne und munter, rast mit Schotty im Garten. Deshalb beschlossen wir, dass gestern ihren 2. Geburtstag war. In einem Aspekt ist die Hoffnung voll aufgegangen: Lucy ist auf Flavio fokussiert, er ist ihr ein und alles. Trotz der Rückschläge hat Lucy grosse Fortschritte gemacht und wir sind zuversichtlich, dass wir weiterhin an der Aufgabe wachsen werden und sind überzeugt, dass wir „das schlimmste“ hinter uns haben. Wir können uns ein Leben ohne Hunde speziell mit unseren Beiden gar nicht mehr vorstellen.






Dezember 2014

Tallia heisst jetzt Lucy !

Herzliche Grüsse an alle und eine besinnliche Adventszeit.






November 2014

Schotty und Tallia - ein schönes Paar



September 2014

1 Jahr mit Schotty

Vorletzte Woche waren wir in Oberwald und haben am Sonntag 21.09.2014 den ersten Geburtstag mit Schotty gefeiert! Unglaublich, dass er nun schon ein Jahr bei uns ist. Es gibt nicht viel Neues zu berichten. Ich war mit Schotty im Juli 2 Wochen in Oberwald. Wenn wir dort ankommen, sind wir beide überwältigt über die wunderschöne Landschaft und Ruhe, die wir dort antreffen. Ich werde mich nie sattsehen können, wenn Schotty über die Wiesen flitzt, an der Rotte (Rohne) Aeste aus der Uferböschung „rettet“ und sie mit so viel Lebensfreude und Stolz über die Wiesen schleppt. Besonders mag er es (die Bauern weniger) wenn er am morgen früh durch die nassen Grässer rennen kann. Er hat eine unglaubliche Energie und schafft es locker die erste Morgenrunde 40 Minuten durchzurasen. Eine grosse Wanderung, bei der ich mich zu guter Letzt auch noch verlaufen hatte, bescherte 8 Stunden auf den Beinen über Stock und Stein. Da war er am nächsten Tag etwas gemächlicher unterwegs, während ich 3 Tage Muskelkater hatte

Zuvor waren wir an eurem Hundefest und sehr beeindruckt, dass so viele Hunde so friedlich zusammen sein können und über die tolle Atmosphäre an dem Treffen.
Mein Vater ist letzten Monat gestorben und ich habe Schotty in den letzten Tagen immer mitgenommen. Er ist ein ausserordentlicher Hund und hat nur durch seinen Blick und dass er sich bei mir hingelegt hat, mich riesig unterstützt. Die Pfarrerin, eine Katzenfreundin, hat er sofort für sich gewonnen, so war er auch bei der Gedenkfeier mit dabei und hat sich während meiner Ansprache neben mich gelegt.

Die chemische Kastration lässt in der Wirkung nach und wir haben beschlossen ihn am Dienstag „unters Messer“ zu geben.
Liebe Grüsse an alle und weiterhin alles Gute für eure tolle Arbeit!
Franziska, Flavio und Schotty




Juli 2014

9 Monate mit Schotty

Liebe Michaela
Dieses Mal ein etwas kürzerer Statusbericht. Letzte Woche feierten wir 9 Monate mit Schotty und unserer Begeisterung für ihn hat so das überhaupt möglich ist, eher zu- als abgenommen! Er ist ein super Hund und wir geniessen jede Minute mit ihm. Er macht Fortschritte in der Hundeschule, leider aber wir Agility Training und Ballspielen storniert, wir haben ihn damit viel zu sehr “hochgefahren” und nicht ausgepowert, wie wir das beabsichtigt hatten. Als Ersatz machen wir Suchspiele sind geistig anspruchsvoller und lasten ihn gut aus. Er liebt das Wasser und ist mit mir an Pfingsten zum ersten Mal im Rhein schwimmen gegangen. Weiter gehen wir immer noch viel mit ihm spazieren und wandern. Beiliegend ein paar Eindrücke vom Wochenende und Impressionen aus Oberwald mit Schotty über Auffahrt.
Wir schauen immer wieder ab und an auf eure Site und sind froh, dass ihr weiterhin Hunde gut vermitteln könnt. Athena hatte es uns sehr angetan und wir überlegten uns, ob sie eine gute Begleiterin für Schotty sein könnte. Wir sahen aber, dass Athena nun reserviert ist.

Alles Gute und liebe Grüsse




März 2014
Du hast mit deiner Mail exakt den Tag getroffen, an dem wir Schotty seit einem halben Jahr bei uns haben und es lässt sich unserer Begeisterung für Schotty seit dem letzten Mail nichts hinzuzufügen: wir sind total happy mit ihm und er hat sich sehr gut eingelebt und geniesst es sichtlich bei uns. Wir gehen gut und gerne zw 3 und 4 Stunden mit ihm täglich spazieren und da Flavio nun von zu Hause aus arbeitet, ist er nur kurz alleine. Schotty mag es zwar nicht aber er kann schon gut 2 Stunden alleine sein. Wir haben im Ort eine Dog Sitterin gefunden, der wir Schotty alle 2 Wochen für einen Tag bringen. Dort hat er Spielgefährten und muss aber auch lernen, dass wir nicht immer um ihn rum sind, aber immer wieder zurückkommen. Es klappt schon recht gut.
Im Winter gab es keine Hundekurse aber nun haben wir letzte Woche mit einem Begleithund-Kurs angefangen und nächste Woche starten wir mit Agility. Er ist immer noch sehr aufgeregt bei Vögeln, Katzen und Wild, aber „on-the-whole“ hat sein Gehorsam gute Fortschritte gemacht und hat auch Freude an den Trickli, die Flavio ihm beibringt. Jetzt kann er auch in der Birs ausgiebig baden und Stöckchen holen, das mag er besonders und mit dem Ball holen wir ihn aus vielen Ablenkungen zurück . Ich freue mich auf den Sommer, wenn ich mit ihm schwimmen gehen kann. Letzte Woche war ich mit ihm im Wallis, dort hat auf der Terrasse ein Sonnenbad genommen, während ich die Wohnung aufräumte, eigentlich ist er nicht so ein Sonnenanbeter, es wird ihm recht schnell zu warm. Sonne und Schnee findet er aber prima (siehe Bilder von unseren Ferien ende Januar)! Im tiefen Pulverschnee nach seinem Kong zu fischen war das Grösste. Wir haben unsere „Richtlinien“ etwas angepasst, nun darf er im Wallis auf Sofa, wenn seine Decke drauf ist und mit uns aufs Sofa zum Fernsehen, wenn wir ihn „einladen“. Das geniesst er sichtlich, verzieht sich aber nach einigen Minuten, weil es ihm bei uns zu warm und zu eng wird. Im Wallis fläzt er sich mit Wonne aufs Sofa. Wir hatten 2 Tierarzt Einsätze: an Silvester hatte er ein geschwollenes und entzündetes Auge: Befund Kratzer in der Hornhaut konnte mit Antibiotika-Creme behandelt werden. Vor 2 Wochen verletzte er sich Pfote, hatte grosse Schmerzen (Schotty belastete die Pfote nicht) aber der Tierarzt fand nicht heraus woran es lag (Pfote war geschwollen, aber es war kein Zehenbruch). Wir mussten ihn 2 Tage „ruhigstellen“, dh nur kurze Spaziergänge und kein Rennen. Am dritten Tag war er dann wieder der Alte aber so aufgedreht beim Spazieren, wie ich ihn von Colmar in Erinnerung habe . Ich war froh, dass ich genug Kraft hatte, Schotty die Treppe rauf und runter zu tragen, aber 26 Kg sind schon ganz schön schwer…  Er hat auch eine Hundefreund (jähriger Schäfer), mit dem er regelmässig spielt und sich prima versteht. Konfrontationen geht er immer noch aus dem Weg und unterwirft sich auch recht schnell, so müssen wir keine Keilereien befürchten. An Weibchen ist er sehr interessiert. Letzte Woche erschreckte mich ein Hund, der völlig unerwartet aus dem Gebüsch gesprungen kam (grosser, bulliger, schwarzer Labi), da hat sich Schotty sofort mit „Bürste“ vor mich hingestellt und den Labi angefaucht. Ich war so perplex über sein Schutzverhalten - habe ihn dann zu mir zurückgerufen, geschimpft habe ich nicht, aber solches Verhalten will ich nicht belohnen.
Liebe Grüsse und auf bald


März 2014
3 Monate Hidalgo/Schotty

An unserer Begeisterung für Schotty hat sich nichts geändert und er macht weiterhin gute Fortschritte.

Schotty war in der letzten Woche DER Mittelpunkt, ich bin viel mit ihm gelaufen - tat mir auch riesig gut – und habe mit ihm geübt und gespielt

Schotty ist gelehrig und ich spüre wie begeistert er ist, wenn er etwas Neues lernen kann. z.B. wollte ich, dass er auf dem Kinderspielplatz durch die Betonröhre marschiert. Das hat er sich partout nicht getraut, ist immer aussen rum gerannt, wenn ich ihn gerufen haben. So bin ich halt selber durch die Röhre gekrochen, er hat mich beobachtet und als ich ihn in der Mitte der Röhre gerufen habe, ist er nachgekommen, ganz aus dem Häuschen. Jetzt kann er es selber und rennt durch die Röhre, wenn ich ihn auf der anderen Seite rufe und ist stolz wie ein König! Nun muss er noch lernen, dass er durch die Röhre vorausgeht. Auch mit dem Kong Spielen haben wir allerlei Kombinationen eingeführt, um ihn auch geistig zu beschäftigen.

Gestern bin ich zum ersten Mal mit ihm Velo gefahren. Zuerst spazierte ich und habe das Velo gestossen und dann nahm ich Schotty an der Leine und bin langsam gefahren. Das hat er prima gemacht und hat auch nicht gezerrt. Er musste sich anständig konzentrieren, damit er mit mir auf Höhe war (nicht zu schnell und nicht zu langsam – schnüffeln verboten, parallel zum Velo). Ich habe aber immer wieder angehalten und ihn schnüffeln lassen. Aber das mit dem Velo muss er beherrschen, weil es wahrscheinlich Zeiten geben wird, in denen wir nicht so viel Zeit zum Laufen haben werden und wir ihm einen kürzeren dafür aber intensiveren Auslauf geben müssen. Aber während der letzten 3 Monaten sind wir immer 2.5 – 3.5 Stunden pro Tag mit ihm raus.

Mit dem Wasser geht es auch gut, er rast nicht mehr wahllos in den Fluss, sondern „fragt“ (meistens) erst bevor er sich ins Wasser stürzt, er kennt die seichten Stellen, an denen er in die Birs darf und bleibt am Ufer. Vorgestern habe ich einen Hund aus der Birs „gefischt“ ich bin ein Stück mit einer älteren Frau spaziert, die einen italienischen Vorstehhund hat. Die beiden Hunde haben kurz miteinander gespielt – und dann ist ihr Hund einer Petflasche nachgesprungen, die den Fluss hinuntertrieb (bei dem hohen Wasserstand!). Schotty blieb zum Glück bei mir, ihr Hund konnte zwar ans Ufer zurück schwimmen, aber es war zu steil für ihm um aus dem Wasser zu kommen. Er hat sich an das Ufer „geklammert“ und gewimmert. Ich habe Schotty an die Leine genommen, der Frau zum Halten gegeben und mich mit der Schleppleine „abgeseilt“ – ein kurzes Ziehen am Halsband hat gereicht, dass sich der Hund aus dem Wasser stossen konnte und wieder befreit war. Schotty hat dem Treiben zugesehen, leider können Hunde ja keinen kausalen Zusammenhang sehen, aber es interessiert mich trotzdem was er daraus geschlossen hat (falls überhaupt) ;-).

Bei den ganzen Fortschritten haben wir einen grossen Rückschlag: leider hat Schotty einen mittlerweilen ausgeprägten Jagdtrieb. Er ist mir schon 3 Mal abgehauen und hat Rehe aufgestöbert und verfolgt – Gott sei Dank war kein Jäger in der Nähe! Also muss ich im Wald wieder zurück zur Schleppleine…

Ich nehme Schotty jedes Mal mit, wenn ich meinen Vater im Alterswohnheim besuche. Er hat sich an die Routine gewöhnt und besucht ihn und die anderen Bewohner gerne und freut sich über den Aufschnitt, den sie ihm während ihres Abendessen füttern. Es ist unglaublich wie vorsichtig er die Häppchen nimmt und sanft er mit den Bewohnern umgeht und sich auch von linkischen Händen streicheln lässt – es ist berührend zu sehen wie sich die alten Menschen freuen und ihre Augen leuchten. Mittlerweile ist auch Autofahren kein Problem mehr und er steigt ein und aus ohne Federlesen (wir haben unser Auto eingetauscht und fahren jetzt hundetauglich Kombi J ).
Zu anderen Hunden ist er sehr aufgeschlossen, nimmt sich aber sofort zurück, wenn sich ein anderer Hund zu dominant/grob/aggressiv benimmt. Seit ich mal einen penetranten Hund vertrieb, der ihn lange gejagt hatte, scheint er mir zu vertrauen, und kommt zu mir, wenn es ihm zu ungemütlich wird. Grundsätzlich mische ich mich aber nicht in die Hundebegegnungen ein (ausser in der Nähe von Strassen oder wenn ein anderer Hund an der Leine ist) und er findet immer wieder Spielgefährten. Eigentlich wünsche ich mir einen permanenten Spielgefährten/in für Schotty…

So nun genug getextet, ich wünsche Euch allen weiterhin viel Erfolg mit Eurer Arbeit und hoffe, dass Ihr trotz der vielen Hundearbeit – ein paar erholsame Tage verbringen konntet.
Herzliche Grüsse und ein dankbares Wau



November 2013

Nun haben wir Schotty schon 6 Wochen, es ist unglaublich wie die Zeit fliegt und was für Fortschritte er gemacht hat! Er ist viel ruhiger und selbstsicherer geworden hat sich auf unseren Tagesablauf gut eingestellt. Die ersten beiden Wochen war ich mit Schleppleine und Gartenhandschuhen raus, weil er so gezerrt hatte. Nun geht es schon sehr viel besser wir können ihn auch frei laufen lassen. Er hört auf Kommandos sehr gut. Bei Ablenkung ist das Gehorchen dann leider oft „Glückssache“. Aber wir arbeiten dran und er hat Spass an der Hundeschule.

Er scheint ein Stadthund gewesen zu sein, der mit kleinen Kinder zusammen war. Käfer, Igel, das scheinen Tiere zu sein, die er nicht kannte: erst hatte er sich fürchterlich daran erschreckt und ist anschliessend vorsichtig an die Tiere herangetreten, um sie vorsichtig zu beschnuppern. Einzig wenn sich ein kleiner Tier (Eichhörnchen, Vogel) bewegt (noch besser rasch bewegt) dann gibt es kein Halten…

Wir haben auch herausgefunden was für einen Mix er ist: Die Beschreibung eines Lurcher (Hybridrasse) passt sehr gut auf ihn, mit einem Schuss Labrador. Dies macht es uns einfacher auf seine Bedürfnisse einzugehen und es erklärt auch (ganz anders wie bei Border Collies), weshalb er sich nach einem Spaziergang hinfläzt und ohne weiteres 3-4 Stunden beinahe regungslos schläft, während wir am Laptop arbeiten.

Wir hätten kein grösseres Glück mit einem Hund haben können. Er ist ein sehr feinfühliger, anhänglicher und sanfter Hund, der gerne spazieren geht, spielt (mit anderen Hunden und Bällen) und absolut „wassersüchtig“ ist. Er ist neugierig und interessiert an seinen Artgenossen aber nie aggressiv oder dominant. Dazu ist er ein so wunderschöner, eleganter Hund er hat auch etwas zugenommen. Wir könnten eine Fanclub gründen, so viele Leute sind begeistert von ihm! Wir können ihn auch schon 1-2 Stunden alleine lassen, ohne dass er aus dem „Häuschen“ gerät. Mit dem Autofahren geht es auch besser (er steigt zwar immer noch ungern ins Auto ein, aber mit der Uebelkeit geht es besser. Mit Pillen geht es gut auf längeren Strecken und er liebt unsere Ferienwohnung resp. den Auslauf im Wallis.
















































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