Es klingt abstrakt und für viele Menschen nach "Übertreibung": Tötungsstation, Auffangstation oder wie auch immer die bittere und meistens allerletzte "Inhaftierung" der Hunde bezeichnet wird, die entsorgt wie Abfall als lästige Störfaktoren aus dem Blickfeld geräumt werden. Die Leute, die sich diesen Zuständen stellen und es auf sich nehmen, in die vielen Gesichter zu schauen, ohne den meisten davon helfen zu können, sind auch nach Jahren noch nicht abgebrüht gegenüber dem Elend.
Dieser Winter hat die ohnehin drastische Situation massiv zugespitzt. Deshalb stelle ich Ihnen hier ein paar ganz aktuelle "Impressionen" vor, die die verzweifelten Helfer vor Ort in verschiedenen Lagern (Ungarn und Sarajevo) fotografiert haben. Den Spruch, mit dem sich die meisten Menschen die Bilder des unnötigen Leidens ersparen wollen, kennt jeder: "Man kann nicht allen helfen." Kann man nicht, stimmt. Aber wenn einer nur einem einzelnen Wesen hilft, beginnt doch für dieses das Leben neu!
Aktuelle Bilder (Febr. 2012) aus Ungarn und Bosnien:
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