Grenzenlose Hilfe für Tiere - sans rontières e.V.
sans frontières e.v. - Wir sind ein eingetragener Deutscher Verein mit ausschließlich ehrenamtlichen Helfern und unterstützen mit unserer Arbeit in erster Linie zwei finanziell notleidende Tierheime im französischen Elsass. Bis auf solche, die es geschafft haben, eine Pflegestelle zu bekommen, befinden sich alle Tiere noch in Frankreich sans frontières e.v. - Wir sind ein eingetragener Deutscher Verein mit ausschließlich ehrenamtlichen Helfern und unterstützen mit unserer Arbeit in erster Linie zwei finanziell notleidende Tierheime im französischen Elsass. Bis auf solche, die es geschafft haben, eine Pflegestelle zu bekommen, befinden sich alle Tiere noch in Frankreich sans frontières e.v. - Wir sind ein eingetragener Deutscher Verein mit ausschließlich ehrenamtlichen Helfern und unterstützen mit unserer Arbeit in erster Linie zwei finanziell notleidende Tierheime im französischen Elsass. Bis auf solche, die es geschafft haben, eine Pflegestelle zu bekommen, befinden sich alle Tiere noch in Frankreich
 


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Oslo ist glücklich und seine Menschen auch
August 2013:

Er ist ein richtig hübscher Kerl geworden




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7. Juli 2013:

Hallo Frau Mellert, vielen Dank für Ihre E-Mail vom Sonntag und die Einladung zum Sommerfest. Wenn wir Zeit haben und es an dem Tag nicht zu heiß ist, kommen wir vielleicht vorbei.

Der Einzelunterricht läuft meist ganz gut, die Erfolge können sich auch – soweit das bei einem Dackel möglich ist – sehen lassen. Er lernt viele Sachen neu, die er auch nachhaltig draußen umsetzt, beispielsweise Fährten suchen, die wir zuvor gelegt haben. Leider ist aber nach wie vor sein größter Spaß die Jagd nach Katzen, vorzugsweise den Kater aus der Nachbarschaft, der sich dreist und unbeeindruckt vor die Wohnzimmerscheibe setzt und in provokanter Art und Weise mit dem Blick „Komm doch raus, wenn Du was willst, Du blöder Dackel!“ seiner Körperpflege nachgeht. Wenn der Kater ihn dann draußen in freier Wildbahn sieht, macht er sich aus dem Staub; allerdings hat er dann schon öfters hinter einem Busch kurz vor unserem zu Hause gewartet, um dann einen Angriff aus dem Hinterhalt auf Louis zu starten …
Passiert ist nichts, denn wir haben Louis nach wie vor an der Leine, was sich wahrscheinlich auch nicht ändern wird. Maximal an der Schleppleine bekommt er ein wenig mehr Freiraum. Er könnte gerne mehr haben und sich das Leben leichter machen. Aber er nutzt eben jede Gelegenheit, die sich bietet, um abzuhauen. Er läuft nicht weit, meist an den Fuß des Berges zu unserer Nachbarin, in deren Haus er dann eine Inspektion unternimmt, die vor dem Kühlschrank endet, den er dann mit telepathischen Kräften zu öffnen versucht – obschon man ihn eigentlich mit Futter kaum locken kann. Aber auch hier scheint sich zu bewahrheiten: Auswärts schmeckt‘s halt immer besser!
Mit anderen Hunden kommt er gut klar. Wenn wir etwas finden, wo er nicht abhauen kann, spielt er sehr ausgelassen und fröhlich. Ballspielchen stehen hoch im Kurs – und er wird schier wahnsinnig, wenn er mit zwei Tennisbällen unterwegs ist und nur einen festhalten kann. Wir haben viel Spaß mit ihm und möchten ihn nicht mehr missen!

Für heute Ihnen alles Gute,
beste Grüße auch an Herrn Ruf Ihr Alexander B.
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Juli 2013:

Hallo zusammen, es sind wieder ein paar Wochen rum, Nach wie vor ist alles bestens, seit vergangenen Dienstag muss der kleine Kerl in die Hundeschule. Den Sammelunterricht haben wir gleich beendet, ab kommenden Dienstag gibts Einzelstunden, denn er ist einfach zu schlau und mogelt sich sonst durch. Wir haben ein paar Spielchen entwickelt, auf die er total abfährt: Dinge verstecken und ihn suchen lassen, mal im Haus, mal im Garten, mal geht einer beim Gassigehen vor und legt Fährten. Er ist wirklich clever! Gesundheitlich geht es ihm (wieder) gut. "Wieder" deshalb, weil uns der Tierarzt bei der Futterumstellung den Tip gegeben hatte, ihm einen Schuss Milch drüber zu geben. Das hat funktioniert, denn er hat es gefressen. Bis letzte Woche Freitag war auch alles in Ordnung; dann hatte er plötzlich unerklärlichen Durchfall. Ich bin dann Sonntag mit Hilfe des Internets auf den Trichter gekommen, dass er eine Laktoseunverträglichkeit hat, habe dann die Milch weggelassen - und siehe da: alles wieder ok. DAS allerdings beweist, dass er noch ziemlich jung ist, denn das Problem stellt sich erst vom Übergang des Welpen auf den erwachsenen Hund. Von der Leine lassen wir ihn nach wie vor nicht, obschon es mich manchmal schon reizt, insbesondere wenn wir andere Hunde treffen, mit denen er sehr gerne balgen möchte. Mit der Trainerin haben wir ausgemacht, dass wir ihn auf eine Trillerpfeife konditionieren, damit er (bei der Rückkehr gibt es Schinkenwurst, dafür stirbt er!) zurückkommt. Im Haus funktioniert das schon, da kommt er aus der äußersten Ecke und aus dem Tiefschlaf. Übrigens: Wir hätten ihn besser ALF genannt - er hasst Katzen und würde sie fressen, wenn er sie denn bekäme! Bis zum nächsten Bericht, alles Gute und herzliche Grüße, Alexander B.
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März 2013:
Liebe Frau Mellert, lieber Herr Ruf,
der „wilde Geselle“ ist jetzt seit mehr als vier Wochen bei uns – und gar nicht mehr so wild. Er hat zwar ab und zu noch einmal „seine fünf Minuten“ – das ist aber eher lustig. Er pest dann durch die Wohnung, mal wackelt auch was – aber wenn der Kerl dann schwanzwedelnd (und dann wackelt der ganze Dackel!) vor einem steht, kann man ihm einfach nicht böse sein.
Der Hormonchip wirkt, er pinkelt nur noch, wenn dem Herrn etwas nicht paßt, beispielsweise, wenn man das Spielen beendet, wenn er es ganz und gar bestimmen will. Auch das bekommen wir noch in den Griff. Die Futterumstellung hat mittlerweile funktioniert – Frolic gibt’s nur noch geviertelt als Leckerli. Mit mir war er vor zwei Wochen drei Tage in München; alles ganz problemlos.
Er fährt gerne Auto, Zug, Straßenbahn und Bus, ist grundsätzlich nett zu anderen Leuten und Hunden, sehr aufmerksam, benimmt sich auch gut in öffentlichen Lokalen, quengelt und bettelt nicht – ein ganz prima Hund. Wir haben beide nicht den Eindruck, dass er aus einer schlechten Haltung kommt. Eher den, dass er abgehauen ist.
Wir wohnen am Waldrand und gehen natürlich mehrmals täglich mit ihm los. Sowohl beim allmorgendlichen Joggen zusammen mit meiner Frau als auch bei ausgedehnten Sparziergängen mit mir ist er sehr aufmerksam. Meine Frau kommt aus einem seit Generationen bestehenden Forsthaushalt und kennt sich daher mit Jagdhunden aus. Ihr immer wieder zu hörender Spruch ist, dass ihr Großvater, der Forstdirektor war, sich immer so einen tollen Hund gewünscht hätte, denn er zeigt schon Wild an, wo wir alle erst zehn Minuten später und mindestens 1 km weiter dann etwas sehen.
Er versucht ständig, in irgendwelche Höhlen zu gehen oder unter Stege zu kommen, was wir natürlich nicht zulassen. Eins steht fest: Er kommt nicht von der Leine, dann ist der kleine Kerl nämlich weg! In den nächsten Tagen werde ich mich um einen Termin in einer Hundeschule kümmern.
Zumindest den Versuch werden wir unternehmen, wenn ich auch glaube, dass das nicht viel bringt, denn der Kerl ist schlau: Wenn er weiß, dass er sich benehmen muss und gehorchen soll, dann tut er das; wenn er weiß, dass es nicht so ernst ist, dann hat er einen Dickschädel und macht sein Ding.
Es läuft also alles rund und wir möchten ihn nicht mehr missen. Alexander B.



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