Grenzenlose Hilfe für Tiere - sans rontières e.V.
sans frontières e.v. - Wir sind ein eingetragener Deutscher Verein mit ausschließlich ehrenamtlichen Helfern und unterstützen mit unserer Arbeit in erster Linie zwei finanziell notleidende Tierheime im französischen Elsass. Bis auf solche, die es geschafft haben, eine Pflegestelle zu bekommen, befinden sich alle Tiere noch in Frankreich sans frontières e.v. - Wir sind ein eingetragener Deutscher Verein mit ausschließlich ehrenamtlichen Helfern und unterstützen mit unserer Arbeit in erster Linie zwei finanziell notleidende Tierheime im französischen Elsass. Bis auf solche, die es geschafft haben, eine Pflegestelle zu bekommen, befinden sich alle Tiere noch in Frankreich sans frontières e.v. - Wir sind ein eingetragener Deutscher Verein mit ausschließlich ehrenamtlichen Helfern und unterstützen mit unserer Arbeit in erster Linie zwei finanziell notleidende Tierheime im französischen Elsass. Bis auf solche, die es geschafft haben, eine Pflegestelle zu bekommen, befinden sich alle Tiere noch in Frankreich
 


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Manchmal ist das Leben einfach nicht fair oder ein Tag im Tierschutz
(Frau Weber berichtet)

Am Dienstag wollte ich nach Frankreich fahren,...es fing schon morgens an, dass ich nicht früh genug loskam,.. dann endlich fuhr ich los ins SPA um Shannon und Neptune abzuholen, sie sollten in einer Pension unterkommen, da das TH Liepvre wieder mal rappelvoll ist zur Zeit.
Ausserdem gab es einen Notfall. Ein süsses knapp einjähriges Boxermädchen, das von den Zigeunern abgegeben worden war.


Die nette Schäferhündin

Sie hatten die Kleine nicht behandeln lassen, obwohl sie schon seit längerer Zeit krank war und als es dann schlimmer wurde brachten sie das arme Ding ins Tierheim.
Sie war extrem abgemagert und schon sehr schwach.
Aber an manchen Tagen läuft alles schief, ...
Als alle eingeladen waren machte ich noch schnell Fotos von den neuen Hunden und fuhr los, denn ich war schon spät dran.
Leider musste ich noch mal umkehren weil ich vergessen hatte, die Pässe aus dem Tierheim mitzunehmen.
Dann kurz vor der Grenze sah ich einen Schäferhund direkt auf der Strasse laufen.
Kein Auto hielt an, sondern alle wichen nur aus, es war nur eine Frage der Zeit bis der Hund angefahren worden wäre. Also hielt ich am Strassenrand und rief die Hündin zu mir.
Direkt neben der Strasse war ein einsames Haus, dort stand schon die ganze Zeit ein Mann mit verschränkten Armen.
Er schaut her und sah zu wie ich auf die Strasse ging und mich der Hündin näherte, machte aber keine Anstalten mir zu helfen.
Eine Jeep kam mit grosser Geschwindigkeit auf mich und die Hündin zugerast.
In diesem Moment wollte die Hündin auf mich zulaufen uns es war nur Glück, dass sie stehenblieb. Die Fahrerin des Jeeps fuchtelte hinter der Scheibe herum, nach dem Motto " nehmen sie ihren Hund von der Strasse" ich fuchtelte zurück und sie bremste endlich ab...und fuhr vorbei..
Die Hündin kam auf mich zu und war endlich von der Strasse runter. Ich griff nach ihrem Flohhalsband und versuchte sie festzuhalten,.. dann fragte ich den Mann der noch immer in seinem Hof stand und her starrte, ob er mir ein Seil oder eine Schnur hätte,.. NON!
Eine Leine, eine ... Krawatte... irgendetwas zum festbinden... Non, non,..
Er wollte nichts mit der Sache zu tun haben...
Also vertraute ich auf mein Glück, nahm die Hündin auf den Arm und setzte sie auf meinen Beifahrersitz, denn der Rest des Autos war ja schon besetzt.
Ich fuhr in den nächsten Ort, rief im Tierheim an und musste dann warten bis jemand kam und die Hündin abholte, sie war übrigens sehr sehr lieb und fand ihre Besitzer noch am selben Tag wieder,..
Leider verloren wir durch diese Aktion wieder viel Zeit und die Boxerhündin lag währenddessen im Auto,.. es war sehr warm an diesem Tag,.. ich fuhr weiter,...Neptun bellte,... Shannon wollte nach vorne...


Das Boxermädle

Ich hatte einen Termin in der Hundepension, dort gab ich nur schnell Neptune ab, Shannon musste ich leider auch mitnehmen in die Klinik weil ich bemerkt hatte, dass er einen knallroten Hodensack hatte...
Ich hielt noch mal an,... die Hündin war jetzt ganz schwach, ich versuchte ihr Wasser einzuflößen.
Endlich erreichten wir die Klinik.
Ich versuchte die Hündin aus der Transportbox zu bekommen, es ging nicht,..
Zuerst musste ich die Box aus dem Auto nehmen,.. ich merkt wie schwach sie war und als ich sie aus der Box draussen hatte und auf einen Teppich legte, bemerkte ich das Blut.. ich bekam Panik und rannte so schnell es ging mit der Hündin in den Armen in die Klinik,.. es war noch nicht geöffnet und ich klopfte wie eine Wilde an.

Wir wurden gleich in den Behandlungsraum geholt ,.. eine Infusion wurde angelegt, doch es war zu spät,.. die kleine Boxerin starb kurz nach Ankunft in der Klinik,.. es war schrecklich. Ich war fassungslos und gab mir die Schuld, da alles so lange gegangen war an diesem Tag.
Wahrscheinlich hätte das Leben der Kleinen aber eh nicht mehr gerettet werden können, da sie schon so lange krank war.
Der Stress beim Transport war natürlich auch nicht förderlich und alles zusammen war zu viel für ihren kleinen schwachen Körper.
Es hat mir fast das Herz gebrochen, und ich werde lange brauchen um das zu verarbeiten.
Was wäre wenn,... wenn ich die Schäferhündin nicht getroffen hätte, weil ich die Pässe nicht vergessen hätte,..
Wäre dann die Schäferhündin gestorben, hätte das Boxermädchen dann noch eine Chance gehabt, oder hätten beide ihr Leben verloren?
Ich werde das nie erfahren, aber ich werde auch niemals den Blick der kleinen Maus vergessen....
DU bist in meinem Herzen, und es tut mir so so leid!

Shannon und Neptune im Auto
Das Boxermädle
Shannon
... hat es auf den Vordersitz geschafft
Ein wirklich...
schöner Hund!
Shannon
Die nette...
...Schäferhündin
Shannon schaut aus dem Auto heraus
und verschwindet vor dem Beifahrersitz

März 2007
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